{"id":1625,"date":"2014-03-18T02:52:11","date_gmt":"2014-03-18T01:52:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beathis.ch\/cgi\/Wordpress\/?p=1625"},"modified":"2014-03-18T02:52:11","modified_gmt":"2014-03-18T01:52:11","slug":"2014-03-17-kambodscha-was-wir-bis-jetzt-noch-nicht-geschrieben-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.beathis.ch\/cgi\/Wordpress\/?p=1625","title":{"rendered":"2014-03-17 Kambodscha &#8211; Was wir bis jetzt noch nicht geschrieben haben"},"content":{"rendered":"<div class='__iawmlf-post-loop-links' style='display:none;' data-iawmlf-post-links='[]'><\/div>\n<p>Von Bea geschrieben: Kambodscha ist ein wunderbares Land. Wir sind froh, dass wir nicht nur die Touristengebiete (Siem Reap, Sihanoukville), sondern m\u00f6glichst viel im Lande, auch ausserhalb der Touristenzonen, gereist sind.<\/p>\n<p>Sicher ist Siem Reap wegen Angkor Wat ein wahnsinnig spannendes Gebiet, bei dem man sicher noch viel l\u00e4nger h\u00e4tte verweilen k\u00f6nnen. Doch die Stadt selber k\u00f6nnte irgendwo in Asien sein (mit all den Caf\u00e9s hat es schon ein franz\u00f6sisches Flair). Auch Sihanoukville am Strand ist f\u00fcr uns nicht richtig Kambodschanisch (wie schon geschrieben, f\u00fchlten wir uns am Strand und den anliegenden Gassen eher in die Hippizeit zur\u00fcck versetzt).<\/p>\n<p>Am wenigsten touristisch erschlossen ist der Osten, den wir am Anfang unserer Reise besucht haben. Die Gebiete Mondulkiri + Ratanakiri (Sen Monorom + Banlung) haben mir von der Natur her gesehen eigentlich fast am Besten gefallen. Hier ist es noch sehr urt\u00fcmlich. Kein Wunder, bis 2009 hatte es hier eigentlich gar keine Strassenverbindung.<\/p>\n<p>Wenn ich irgendwo einen oder mehrere Tage im Programm k\u00fcrzen m\u00fcsste, w\u00fcsste ich nicht wo, da jede Gegend seine H\u00f6hepunkte hatte.<\/p>\n<p>Wie dieses Land jedoch in 5-10 Jahren aussieht, wagen wir uns nicht auszudenken. Das Land ist ziemlich im Auf- und Umbruch, wobei nur auf das Heute geschaut wird und nicht auf Morgen.<\/p>\n<p><b>Wetter, Sonne, Hitze, hennafarbiger Staub<\/b><\/p>\n<p>Wir wussten, dass uns hier in Kambodscha ca. 34\u00b0C erwarten werden. Nicht gerechnet haben wir, dass wir teilweise bis fast 40\u00b0C hatten (und dies ausgerechnet bei unserem Dschungeltrekking).<\/p>\n<p>Wir haben es gerne warm, doch diese Hitze hatte mich fast umgehauen. Unsere K\u00f6rper haben auch entsprechend darauf reagiert: zuerst mit dem Magen, dann mit Kopfweh und nachher mit starker M\u00fcdigkeit.<\/p>\n<p>In diesen 3 Wochen f\u00fchlte ich mich wie im dauernden Fieberstress. Von fr\u00fch bis sp\u00e4t bin ich \u201ebachnass\u201c durch die Gegend \u201egeflotscht\u201c. Kein Wunder, wenn man sich da erk\u00e4ltet (keine Angst, bis jetzt ist es noch zu keiner Kiefernebenh\u00f6hlenentz\u00fcndung gekommen).<\/p>\n<p>Zum guten Gl\u00fcck konnten wir unsere Reisef\u00fchrer dazu bringen, dass wir das Programm teilweise bereits um 0700 gestartet haben und so bereits um Mittag wieder zur\u00fcck im Hotel sein konnten.<\/p>\n<p>Wir hatten hier bis auf die letzten 3-4 Tag immer sch\u00f6nes Sonnenwetter, wobei der Himmel nicht so sch\u00f6n blau ist wie bei uns an sch\u00f6nen Sommertagen. Ein leichter Schleier war immer vorhanden. Jetzt am Schluss hatten wir teilweise leicht bew\u00f6lktes Wetter (was aber an der Temperatur nichts ge\u00e4ndert hat).<\/p>\n<p>Da wir als Bleichgesichter aus dem Schweizer Winter die Reise angetreten haben, hiess es f\u00fcr uns, jeden Morgen uns von Kopf bis Fuss mit Sonnencreme und Insektenmittel einzuschmieren (ehrlich gesagt habe ich diese Prozedur gehasst, die Moskitos mich daf\u00fcr heiss geliebt).<\/p>\n<p>Auf dieser Reise habe ich mir noch nie so oft die F\u00fcsse gewaschen. Vor allem im Osten sind die Strassen reine fest gefahrene Erdstrassen. Da die Erde hier eine wundersch\u00f6ne Hennafarbe aufweist, hatte ich immer farbige F\u00fcsse und Schuhe. Als Schuhe lohnt es sich, eher alte Sandaletten dabei zu haben, die ganz wasserfest, auch die Obersohle, sind (was wir zum guten Gl\u00fcck dabei hatten). Flip Flop sind da teilweise bereits wieder nicht geeignet, da die Wege sehr uneben sind. Oft hat man Wege, die auf diesem farbigen Staub verlaufen, dann wieder durch Wasser gehen (und die Kambodschaner n\u00fctzen jede Pf\u00fctze).<\/p>\n<figure id=\"attachment_1628\" aria-describedby=\"caption-attachment-1628\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.beathis.ch\/cgi\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/P1110291x.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1628\" alt=\"Sandige F\u00fcsse\" src=\"https:\/\/www.beathis.ch\/cgi\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/P1110291x-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.beathis.ch\/cgi\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/P1110291x-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.beathis.ch\/cgi\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/P1110291x-1024x769.jpg 1024w, https:\/\/www.beathis.ch\/cgi\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/P1110291x.jpg 1064w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1628\" class=\"wp-caption-text\">Sandige F\u00fcsse<\/figcaption><\/figure>\n<p><b>Kambodschanische K\u00fcche, glutenfreie Ern\u00e4hrung<\/b><\/p>\n<p>Die kambodschanische K\u00fcche ist eine ausgezeichnete, aromatische K\u00fcche, die mit vielen Gew\u00fcrzen (nicht soviel wie in Indien) und mit leichter Sch\u00e4rfe hergestellt wird. Grundbasis ist eigentlich der Reis (Zmorge, Zmittag und zum Znacht), dazu wird sehr viel Fisch in Saucen, teilweise auch mal Fleisch und Gem\u00fcse serviert.<\/p>\n<p>Zu Hause werde ich sicher einige Rezepte versuchen nachzukochen (wenn sie gelingen, werden sie auf unserer Homepage unter Glutenfrei aufgeschaltet).<\/p>\n<p>Es war nicht ganz einfach, glutenfreies Essen f\u00fcr mich zu bekommen, da in der kambodschanischen K\u00fcche auch Sojasauce verwendet wird (die meisten Sojasaucen werden mit Weizenmehl hergestellt). Auch die weiteren Saucen waren teilweise unklar, wie sie jetzt genau hergestellt sind. Das gekaufte Reismehl ist oft noch mit Weizenmehl durchmischt, damit die Festigkeit beim Backen etc. besser ist.<\/p>\n<p>So sind teilweise Ern\u00e4hrungsfehler f\u00fcr mich entstanden, kombiniert mit der Hitze, die f\u00fcr meinen Bauch\/Magen nicht ganz gut waren (WC l\u00e4sst gr\u00fcssen).<\/p>\n<p>Unsere Reiseleiter haben zwar immer die Hotels noch einmal darauf aufmerksam gemacht (was sie genau mitgeteilt haben, wussten wir leider nicht), doch ob diese Info von der Rezeption bis zur K\u00fcche gelangt ist, waren wir uns nicht immer sicher.<\/p>\n<p>Eher in den abgelegenen Orten klappte es besser, da hier das Essen noch wirklich mit Reis + Reismehl hergestellt wird. Daf\u00fcr war es viel schwieriger, mit dem Personal zu kommunizieren, da dieses oft kein Englisch sprach. So wurde auch teilweise Gluten mit Glutamat verwechselt (wenn sie mit einem nicht angeschrieben Gew\u00fcrz vor uns standen, war dies f\u00fcr uns sehr schwierig zu sagen, was es ist).<\/p>\n<p>Einzelne Hotels waren daf\u00fcr Spitze: ein Hotel, in dem wir 4 N\u00e4chte waren, wollte f\u00fcr mich extra aus Reismehl ein Brot herstellen (hatten aber \u00fcberhaupt keine Erfahrung darin), da sie sehr schnell festgestellt hatten, das Brot ja auch Gluten enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>Ein anderes Hotel hatte extra f\u00fcr uns die Men\u00fcs ausgetauscht, so dass ich ohne Probleme mitessen konnte.<\/p>\n<p>F\u00fcr Erdnuss Allergiker ist Kambodscha \u00fcbrigens ein ganz schlechtes Land. Fast in jedem Essen sind Erdn\u00fcsse drin.<\/p>\n<p><b>\u00dcbernachtungen<\/b><\/p>\n<p>\u00dcbernachtungen in Kambodscha sind auch speziell.<\/p>\n<p>Meistens sind die Zimmer der Hotels sehr \u201ed\u00fcnn\u201c gebaut oder die Fenster bestehen nur aus Fliegengitter (ohne Glas). Wenn man so vom Nachbar h\u00f6rt, wie er das WC Papier abreist, k\u00f6nnt Ihr Euch sicher denken, wie ringh\u00f6rig alles ist.<\/p>\n<p>Auch wird teilweise \u00fcberhaupt keine R\u00fccksicht von Zimmernachbarn genommen, die lautstark Fernsehen schauen, Musik h\u00f6ren oder untereinander am Sprechen sind. Das w\u00fcrde ja noch gehen, weil man da bei diesen Personen reklamieren kann oder sogar Notfalls ein anderes Zimmer verlangen kann.<\/p>\n<p>Anders waren all die Chilbis, Hochzeiten (M\u00e4rz ist ein beliebter Monat dazu), Beerdigungen usw. . Da wird lautstark ab 0500 bis sp\u00e4t in die Nacht die ganze Nachbarschaft mit Musik, Karaoke und buddhistischen Ges\u00e4ngen beschallt. So eine Feier dauert immer mehr als 1 Tag. Wenn da in einem Ort mehrere solche Anl\u00e4sse sind, k\u00f6nnt Ihr Euch sicher den \u201eL\u00e4rm\u201c vorstellen.<\/p>\n<p>Am Anfang dachten wir, dass es nur in Sen Monorom so war, doch haben wir das fast bei jeder \u00dcbernachtung erlebt.<\/p>\n<p>Jetzt freuen wir uns auf ruhige \u00dcbernachtungen in Glenburn bei Darjeeling. Hier werden uns h\u00f6chstens die Tiere aus der Umgebung wecken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Bea geschrieben: Kambodscha ist ein wunderbares Land. Wir sind froh, dass wir nicht nur die Touristengebiete (Siem Reap, Sihanoukville), sondern m\u00f6glichst viel im Lande, auch ausserhalb der Touristenzonen, gereist sind. 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