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| 30650 RhB Salonwagen | 30653 | 31655 |
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Die hier beschriebenen Änderungen erfolgen auf eigenes Risiko !
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Hinweis: Sie können bei allen Fotos eine bessere Version betrachten. Klicken Sie einfach auf das Bild.
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Der Salonwagen besitzt in der Originalausführung eine Innenbeleuchtung mit einem Hauptschalter auf der Wagenunterseite. Um die Innenbeleuchtung über den Handregler (Digital) ein- und auszuschalten, habe ich hierfür den von mir entwickelten Funktionsdecoder eingebaut. Sie möchten eine solche Lichtsteuerung in Ihren Salonwagen einbauen lassen oder einen neuen Salonwagen mit dem Funktionsdecoder kaufen ? Kein Problem, fragen Sie bei der Firma Digitoys Systems AG in Wilen (Schweiz) an. |
Der Funktionsdecoder wird an Stelle des LGB-Originalprints eingebaut. Die Kabel werden gemäss nachfolgendem Bild angelötet.

Die Spannung wurde bei Auslieferung auf 7V eingestellt und kann auf Wunsch mit Hilfe des kleinen Poti auf der Bestückungsseite angepasst werden.
Zuerst werden die Kabel für die Schienenspannung angeschlossen. Es muss kontrolliert werden, dass die Kabel der rechten Schiene und der linken Schiene je miteinander verbunden sind, da es sonst einen Kurzschluss gibt.
Die Innenbeleuchtung wird an den Ausgang A (Funktion 1) angeschLossen.
Wenn alle Kabel angelötet sind, wird der Salonwagen vor der Montage auf das Programmiergleis gestellt und folgende CVs programmiert:
CV1 = Lokadresse (oder CV17,18 und 29 für 4stellige Lokadresse)
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Das Bild links zeigt den Funktionsdecoder mit den angelöteten Kabeln. |
Um ein Flackern der Beleuchtung zu verhindern, wird ein sog. Anti-Flacker-Modul an den Funktionsdecoder angeschlossen werden. Der Schalter muss eingebaut werden, damit der Elco auf dem Programmiergleis abgeschaltet werden kann.

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Der Elco findet Platz im Druckluftbehälter. Die Platine wurde im Steg plaziert. (Abbildung zeigt einen Prototypen des Moduls) |
Der Funktionsdecoder kennt eine sog. Sekundäradresse, um einen ganzen Zug ansprechen zu können. Wählt man diese Sekundäradresse und betätigt die Funktion 1, schaltet die Innenbeleuchtung aller Wagen im Zug ein oder aus.

Die einzelnen Wagen erhalten zuerst eine Primäradresse, die man am besten unten am Wagenboden notiert. Jeder Wagen benötigt eine individuelle Primäradresse.
Das obige Beispiel wird wie folgt programmiert:
| Primäradresse = 1143 | CV17 = 196 CV18 = 119 CV29 = 38 |
| Sekundäradresse = 1142 | CV27 = 196 CV28 = 118 |
Das Programmieren von 4stelligen Adressen für die Primäradresse ist mit Hilfe der meisten Digitalzentralen einfach. Ich habe mir die Werte für die Sekundäradresse zuerst als Primäradresse programmiert und dann die CV17+CV18 ausgelesen. In die CV27+CV28 speicherte ich dann diese Werte direkt.
Sobald der Funktionsdecoder eine Sekundäradresse besitzt, "reagiert" er auf seiner Primäradresse zum Beispiel bei Funktionen nicht mehr. Möchte man aber die Sekundäradresse rasch deaktivieren, weil man vielleicht die Dimmung der Innenbeleuchtung ändern möchte, kann die Sekundäradresse ausgeschaltet werden. Hierzu schreibt man ins CV113 den Wert 1 (am besten mit "Programming on the main"). Soll die Sekundäradresse wieder aktiv sein, schreibt man den Wert 0 ins CV113.